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16.10.2007 von Marc.
Man kann so richtig schön in den Tag hinein leben. Steht morgens auf, macht was, isst was und geht abends schlafen. Manchmal passiert etwas Gutes, manchmal etwas Schlechtes, aber es läuft so vor sich hin.
Man braucht kein Ziel, wenn man nicht ankommen will.
Aber wo kommen wir dann hin? Bzw. wo bleiben wir dann?
Wofür soll ich lernen, wenn ich kein Ziel habe.
Wofür arbeiten gehen, wenn ich nicht weiß, wofür?
Wofür überhaupt Arbeit suchen oder sich anstrengen?
Wofür “das alles” und warum sagt mir keiner wo es lang geht und gibt mir viel mehr Geld dafür.
Wäre es aber nicht schön, irgendwann anzukommen? Ein Ziel vor Augen zu haben und immer mal einen Schritt nach dem anderen auf dieses Ziel zuzugehen?
Jeder kleine Schritt auf das Ziel zu ist ein Erfolg. Erfolg, der gut tut und auch wenn es mal wieder einen Schritt zurück geht, die Vision wird irgendwann wahr. Sie zieht einen. Man hat ein Ziel, auf das man zugehen kann.
Aus Visionen wird Begeisterung, aus Begeisterung wird Antrieb und der Antrieb bringt einen selbst dann, wenn man eine Richtung hat, auf das Ziel zu.
Gewagte These: kann es sein, dass dem so genannten Prekariat vielleicht einfach nur eine Vision fehlt. Wo ist das “Dir soll es ein mal besser gehen als uns, Kind” geblieben?
Berühmte und bekannte Visionen:
M.L. King: I have a dream
J.F. Kennedy: Der Weg zum Mond
Gerhard Schröder: Ich will da rein (am Bundeskanzleramt)
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28.9.2007 von Britta.
In diesem Blog darf das Thema Mut aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet werden. Auch in Form von Buchtipps. HartMUT studiert Philosophie und steht nebenbei noch mit beiden Beinen mitten im Leben. Gemeinsam mit seinem Mitbewohner “ich”, dem ich-Erzähler, dessen Namen wir Leser nie erfahren, bewohnt er Bochums tiefsinnigste Männer-WG. Auch Wir-AG mit Haustier genannt. Nebenbei ist HartMUT Unternehmer. Obwohl… nebenbei ist deutlich untertrieben, denn wenn HartMUT etwas tut, dann richtig. Immer am Puls der Zeit, widmet er sich im zweiten Band der HartMUT-und-ich Serie dem Thema Vollbeschäftigung. Genauer gesagt, er kümmert sich um arbeitslose Geisteswissenschaftler! Und die sind nicht nur erwerbslos sondern auch gnadenlos überqualifiziert ohne jede Aussicht auf irgendeinen Job.
HartMUT wäre nicht HartMUT, wenn er nicht aus jedem Problem sofort ein Projekt machen würde. Kann man Akademiker erfolgreich dequalifizieren? Das Institut für Dequalifikation wird geboren und schlägt ein wie eine Bombe. Die Männer-WG (mittlerweile mit Frau) macht Byzantinisten zu Bauarbeitern, Ingenieure zu Instandsetzern und Skandinavisten zu Ikea-Spezialisten. Ganzheitlich. Mit Jobgarantie. Unglaublich lustig! Natürlich ist HartMUT auch im Internet: http://www.hartmut-und-ich.de
Wer kennt weitere MUTige Romanhelden?
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26.9.2007 von Britta.
Neulich auf dem Spielplatz: Vater und Kind an der Schaukel. Wild und verwegen, wie Männer nun mal sind, schubst Papi sein Kind an. Es jodelt vor Vergnügen. Noch mehr! Höher, Papi! Plötzlich: Hör auf, das Kind kotzt gleich! Die warnende Stimme der Mutter. Für mehr Mut an der Schaukel und für Väter, die Argumente brauchen: das Kind wird nicht kotzen!
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