Verfasser-Archiv

DeMUT ist weiblich, WageMUT ist männlich!

Was??? Spinnt die jetzt??? Hat sie etwa doch die Bücher von Eva Herman gelesen??? Was soll das denn???

Nein, ich möchte nicht die Emanzipation wieder rückgängig machen. Ich möchte nicht auch noch in diesem Blog den Geschlechterkampf eröffnen, nein, nein. Und falls ich jemals in eine Talkshow (wenn, dann bitte zu 3 nach 9) eingeladen werde, würde ich niemals riskieren, dort wegen zweifelhafter Bemerkungen gleich wieder rauszufliegen! Nein, Niemals!!! Aber trotzdem: ich muss das schreiben. Wir wollen MUT ganzheitlich betrachten. Auch die unangenehmen Wahrheiten aussprechen! Und deshalb sag ich nochmal: DeMUT ist weiblich, SanftMUT auch, ArMUT auch… auch wenn es mir nicht gefällt!!! Seht selbst: Die weibliche MUT

Glücklicherweise ist wenigstens MissMUT männlich, WankelMUT auch. Das tröstet mich… ein wenig!

Was machen wir, meine Damen? Selbsthilfegruppe?? Bürgerinitiative???

Mut und Menschlichkeit

Gemeinsam für Deutschland - Mit Mut und Menschlichkeit! Das ist der Titel des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und SPD. Angefangen bei Wirtschaft und Technologie über Energie und Umwelt, Tierschutz, Sportförderung bis zu moderner Unfallversicherung steht in diesem Werk auf 191 Seiten alles geschrieben, was unsere Regierung zu bewältigen hat. Mit Mut und Menschlichkeit zu bewältigen hat, natürlich!

Ich kann hier leider nicht alles zitieren, dafür ist der Text ganz einfach viel zu lang. Aber einen Punkt, der mir besonders am Herzen liegt, greife ich heraus:

“1.4 Existenzgründungsoffensive: Mehr Mut zur Selbständigkeit
Mit Hilfe einer Gründeroffensive müssen der Strukturwandel ohne Brüche gestaltet
und neue Beschäftigungsmöglichkeiten erschlossen werden. Unternehmensgründer
wollen wir ermutigen, gesetzliche Hemmnisse für Neugründungen sollen beseitigt
werden. Das gilt sowohl für innovative als auch für konventionelle Unternehmens-gründungen. Wir brauchen wieder mehr Mut zur Selbständigkeit. Die Selbständigen- quote muss wieder auf deutlich mehr als 10% steigen.”

Wieviel ist eigentlich “deutlich mehr als 10%”? 10,5%, 11% oder gar 12,5%? Also, wie war das mit den Zielen? Die sollen doch SMART formuliert werden! Das steht sogar im Online-Verwaltungslexikon. Also, wofür haben wir das denn, liebe Regierung?

Wie sieht es denn nun mit der Zielerreichung aus? Die aktuell gemessene Selbständigenquote liegt bei ca. 10,35%. Das Gründungsgeschehen ist in Deutschland im Jahr 2006 deutlich zurückgegangen und hat einen Tiefststand seit 2000 erreicht. Allerdings gibt es Aussichten auf eine Trendwende in 2007. Die Gesamtgründerquote beträgt nur 2,1%. Das liegt sicherlich auch daran, dass viele Menschen in Deutschland aus der Not gründeten, und nun wieder eine Festanstellung haben. Interessant ist allerdings, dass Deutschland im internationalen Vergleich mit der Förderinfrastruktur für Existenzgründer auf den vorderen Plätzen liegt, dies aber trotzdem nicht zu einer höheren Gründerquote führt. Gehen also die Maßnahmen ins Leere? Wir bleiben dran am Thema… Fortsetzung folgt :-)

Übrigens: der Koalitionsvertrag ist vom 11.11.2005! Na dann Helau!

Können wir uns mutig waschen?

Demnächst ist wieder Weihnachten. Mit der Suche nach Geschenken kann man ja nicht früh genug anfangen. Was hat das nun mit MUT zu tun? Jede Menge, wie man hier sieht. Auf meiner Recherche nach Mut im Internet bin ich doch tatsächlich auf dieses potenzielle Weihnachtsgeschenk gestossen:

Seife

Nach Gebrauch sind wir dann sicherlich mit allen Wassern gewaschen ;-). Ich bitte um Rückmeldungen, ob und wie diese Seife wirkt!

Beitrag zum Blog Karneval Mediation - Mut zum Konflikt

Konflikte anzusprechen und zu klären erfordert MUT. Mediation ist eine Möglichkeit, Konflikte gewaltfrei und konstruktiv zu bearbeiten. Kirstin Nickelsen  ist so mutig und veranstaltet vom 01. bis 29. Oktober 2007 einen Blog Karneval zum Thema “Mit Mediation berufliche Konflikte lösen”. Daran beteiligen wir uns gerne!

Was können Sie tun, bevor Sie einen Mediator hinzuziehen? Meine Kollegin Katrin hat für Sie einige Tipps zusammengestellt. Erste Hilfe in Konflikten:

Für den konstruktiven Umgang mit Konflikten ist von entscheidender Bedeutung, wann und wie über Konflikte geredet wird. Nehmen wir einmal an, in der Zusammenarbeit mit einem Kollegen treten Unstimmigkeiten auf.

  • Sobald diese Unstimmigkeiten Sie stören, suchen Sie einen Weg, dies frühzeitig anzusprechen. Warten Sie nicht so lange, bis Sie sich dermaßen ärgern und alle positiven Gefühle für Ihr Gegenüber verschwunden sind.
  • Fragen Sie Ihren Kollegen, wann ausreichend Zeit und innerer Raum für ein klärendes Gespräch zum Thema vorhanden ist. Tür-und-Angel-Gespräche eignen sich nicht. Störungen durch Dritte sollten möglichst unterbleiben, um sicherzustellen, dass ein konzentriertes Gespräch zustande kommt. Beide Beteiligte brauchen die Möglichkeit, sich auf das Klärungsgespräch einzustellen und eventuell thematisch vorzubereiten.
  • Teilen Sie Ihrem Gesprächspartner mit, worum es geht und welche Verhaltensweisen welche Wirkungen auf Sie persönlich hat. Gegebenenfalls können Sie einen Vorschlag für zukünftige Verfahrensweisen machen. Dies geschieht am besten nach den Regeln für konstruktives Feedback.
  • Vermeiden Sie auf jeden Fall Vorwürfe („Sie sind Schuld …“), Diagnosen („Sie haben folgendes Problem …“), Interpretationen („Dies tun Sie, um jenes zu erreichen …“), Moralpredigten und Verallgemeinerungen („So was macht man nicht …“).
  • Drücken Sie deutlich aus, dass Sie keine weitere Verschlimmerung oder Eskalation wünschen, sondern an einer Lösung interessiert sind, die beiden und der Sache nützt.
  • Fragen Sie Ihren Gesprächspartner nach seiner Sichtweise und hören Sie aufmerksam zu (denn ein gutes Gespräch wird zuallererst mit den Ohren geführt). Versuchen Sie sich in den anderen hineinzuversetzen und dessen Hintergründe wirklich zu verstehen.
  • Wenn Sie zusammen in ein echtes Gespräch gekommen sind, in dem Sie beide sich verstanden fühlen, werden Sie dies in erster Linie an der Atmosphäre bemerken: Sie wird zunehmend offen sein, fair und konstruktiv.
  • Oftmals reicht es, die Unterschiedlichkeiten zu benennen und zu verstehen. Sie haben quasi Ihre gegenseitigen Bedienungsanleitungen ausgetauscht und wissen jetzt, was der andere braucht und wie er die Dinge sieht.
  • Vielfach jedoch benötigen Sie konkrete Vereinbarungen für zukünftige Situationen. Bedenken Sie hier, als tragfähige Vereinbarung über den Tag hinaus kommen nur Lösungen in Betracht, die die Interessen beider einbeziehen.

Sollte ein Klärungsgespräch nicht mehr möglich oder ohne Ergebnis verlaufen sein, weil

  • Sie nicht in Kontakt gekommen sind, und Sie aneinander vorbei reden
  • es Ihnen nicht gelingt, Fairness sicherzustellen
  • die Art der Konfliktaustragung unverhältnismäßig ist

kann es für Sie hilfreich sein, einen neutralen Dritten hinzuziehen, der von beiden akzeptiert wird. Ein Mediationsverfahren kann Ihnen helfen, doch noch eine gemeinsame Lösung zu finden oder zumindest den Schaden zu begrenzen:

Free Burma!

Zur Zeit werden die Menschenrechte in Burma massiv missachtet. Deshalb unterstützen wir heute die internationale Aktion Free Burma.

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MUTige Zitate

“Wer nichts wagt, der nichts gewinnt”, Deutsches Sprichwort

“Wer nichts wagt, der darf nicht hoffen”, Friedrich Schiller

“MUT ist Widerstand gegen die Angst, die Meisterung der Angst - nicht die Abwesenheit von Angst”, Mark Twain

“Alle wichtigen Kämpfe finden in unserem Inneren statt”, Sheldon Kopp, amerikanischer Psychologe

“Derjenige, der Wohlstand verliert, verliert viel; derjenige, der einen Freund verliert, verliert mehr; doch derjenige, der seinen MUT verliert, verliert alles”, Miguel de Cervantes, spanischer Dichter

Wer kennt mehr MUTige Zitate?

Mutmacher der Nation

Schluss mit Jammern, es geht auch anders! MutmacherMutmacher der Nation ist ein  Wettbewerb, der kleine und mittlere Unternehmen mit ihren Erfolgsgeschichten ins Rampenlicht stellt. Auf der Website erzählen UnternehmerInnen, wie Sie sich den Erfolg erkämpft und schwierige Zeiten überstanden haben. Gesucht sind nicht  die großen, prominenten Unternehmen sondern “ganz normale” Betriebe, deren Leistung viel zu selten öffentlich gewürdigt wird. Die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb 2007 ist heute abgelaufen. Und hier finden Sie die Nominierten für den MUT-Oscar 2007!

Sind Sie im nächsten Jahr auch dabei?

HartMUT und ich

In diesem Blog darf das Thema Mut aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet werden. Auch in Form von Buchtipps. HartMUT studiert Philosophie und steht nebenbei noch mit beiden Beinen mitten im Leben. Gemeinsam mit seinem Mitbewohner “ich”, dem ich-Erzähler, dessen Namen wir Leser nie erfahren, bewohnt er Bochums tiefsinnigste Männer-WG. Auch Wir-AG mit Haustier genannt. Nebenbei ist HartMUT Unternehmer. Obwohl… nebenbei ist deutlich untertrieben, denn wenn HartMUT etwas tut, dann richtig. Immer am Puls der Zeit, widmet er sich im zweiten Band der HartMUT-und-ich Serie dem Thema Vollbeschäftigung. Genauer gesagt, er kümmert sich um arbeitslose Geisteswissenschaftler! Und die sind nicht nur erwerbslos sondern auch gnadenlos überqualifiziert ohne jede Aussicht auf irgendeinen Job.

HartMUT wäre nicht HartMUT, wenn er nicht aus jedem Problem sofort ein Projekt machen würde. Kann man Akademiker erfolgreich dequalifizieren? Das Institut für Dequalifikation wird geboren und schlägt ein wie eine Bombe. Die Männer-WG (mittlerweile mit Frau) macht Byzantinisten zu Bauarbeitern, Ingenieure zu Instandsetzern und Skandinavisten zu Ikea-Spezialisten. Ganzheitlich. Mit Jobgarantie. Unglaublich lustig! Natürlich ist HartMUT auch im Internet: http://www.hartmut-und-ich.de

Wer kennt weitere MUTige Romanhelden?

  

Vorsicht, das Kind kotzt!

Neulich auf dem Spielplatz: Vater und Kind an der Schaukel. Wild und verwegen, wie Männer nun mal sind, schubst Papi sein Kind an. Es jodelt vor Vergnügen. Noch mehr! Höher, Papi! Plötzlich: Hör auf, das Kind kotzt gleich! Die warnende Stimme der Mutter. Für mehr Mut an der Schaukel und für Väter, die Argumente brauchen: das Kind wird nicht kotzen!

Hallo Welt!

Mit Sicherheit gibt es schon genug Blogs. Aber wir wollen auch einen. Und deshalb sind wir so mutig und schreiben an die Welt. Unsere Mission: Mehr Mut in diesem Land! Wie entsteht Mut? Wieviel Sicherheit brauchen wir? Wer etwas wagt, könnte auch scheitern. Was bedeutet Scheitern in Deutschland? All diesen Fragen werden wir uns hier widmen. Na, dann los! Mutige vor….

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