Archive für 16.10.2007

DeMUT ist weiblich, WageMUT ist männlich!

Was??? Spinnt die jetzt??? Hat sie etwa doch die Bücher von Eva Herman gelesen??? Was soll das denn???

Nein, ich möchte nicht die Emanzipation wieder rückgängig machen. Ich möchte nicht auch noch in diesem Blog den Geschlechterkampf eröffnen, nein, nein. Und falls ich jemals in eine Talkshow (wenn, dann bitte zu 3 nach 9) eingeladen werde, würde ich niemals riskieren, dort wegen zweifelhafter Bemerkungen gleich wieder rauszufliegen! Nein, Niemals!!! Aber trotzdem: ich muss das schreiben. Wir wollen MUT ganzheitlich betrachten. Auch die unangenehmen Wahrheiten aussprechen! Und deshalb sag ich nochmal: DeMUT ist weiblich, SanftMUT auch, ArMUT auch… auch wenn es mir nicht gefällt!!! Seht selbst: Die weibliche MUT

Glücklicherweise ist wenigstens MissMUT männlich, WankelMUT auch. Das tröstet mich… ein wenig!

Was machen wir, meine Damen? Selbsthilfegruppe?? Bürgerinitiative???

Mut zur Vision

Man kann so richtig schön in den Tag hinein leben. Steht morgens auf, macht was, isst was und geht abends schlafen. Manchmal passiert etwas Gutes, manchmal etwas Schlechtes, aber es läuft so vor sich hin.

Man braucht kein Ziel, wenn man nicht ankommen will.

 

Aber wo kommen wir dann hin? Bzw. wo bleiben wir dann?

 

Wofür soll ich lernen, wenn ich kein Ziel habe.

Wofür arbeiten gehen, wenn ich nicht weiß, wofür?

Wofür überhaupt Arbeit suchen oder sich anstrengen?

Wofür “das alles” und warum sagt mir keiner wo es lang geht und gibt mir viel mehr Geld dafür.

 

Wäre es aber nicht schön, irgendwann anzukommen? Ein Ziel vor Augen zu haben und immer mal einen Schritt nach dem anderen auf dieses Ziel zuzugehen?

 

Jeder kleine Schritt auf das Ziel zu ist ein Erfolg. Erfolg, der gut tut und auch wenn es mal wieder einen Schritt zurück geht, die Vision wird irgendwann wahr. Sie zieht einen. Man hat ein Ziel, auf das man zugehen kann.

 

Aus Visionen wird Begeisterung, aus Begeisterung wird Antrieb und der Antrieb bringt einen selbst dann, wenn man eine Richtung hat, auf das Ziel zu.

 

Gewagte These: kann es sein, dass dem so genannten Prekariat vielleicht einfach nur eine Vision fehlt. Wo ist das “Dir soll es ein mal besser gehen als uns, Kind” geblieben?

 

Berühmte und bekannte Visionen:

M.L. King: I have a dream

J.F. Kennedy: Der Weg zum Mond

Gerhard Schröder: Ich will da rein (am Bundeskanzleramt)

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